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Beschreibung

Krieg ist ein globales Phänomen, doch Kriegserinnerung und Gefallenengedenken sind in jedem Land unterschiedlich. In 20 Länderstudien loten die Autoren aus, wie historische Traditionen, religiöse Prägungen und politische Ordnungen sich auf die Erinnerungsmuster des neuzeitlichen Gefallenenkults auswirken. Trotz vieler Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern treten zwei Gemeinsamkeiten klar hervor: Alle Gefallenen werden politisch in Dienst genommen, um das eigene Staatswesen mit dem Tod der Soldaten zu legitimieren. Zugleich individualisiert sich in allen Nationalstaaten das Gefallenengedenken, das jeden Soldaten einzeln mit seinem Namen und als gleichberechtigten Teil der Nation darstellt. Nur religiöse und revolutionäre Märtyrerkulte sperren sich gegen diese Egalisierungstendenz.

Mitwirkende

Herausgeber Manfred Hettling

Herausgeber Jörg Echternkamp

Biographie Manfred Hettling

Dr. Manfred Hettling ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Halle-Wittenberg.

Biographie Jörg Echternkamp

Jörg Echternkamp ist Historiker am Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam. Er hat zahlreiche Publikationen zur deutschen Militärgeschichte vorgelegt und ist einer der besten Kenner des Zweiten Weltkriegs.

Produktdetails

DUIN CPHKRFTK4RQ

GTIN 9783486716276

Veröffentlichungsdatum 01.01.2013

Sprache Deutsch

Seitenanzahl 540

Produkttyp Buch

Größe 210 x 167 x 148  mm

Produktgewicht 787 g

Gefallenengedenken im globalen Vergleich

Nationale Tradition, politische Legitimation und Individualisierung der Erinnerung

Manfred Hettling

CHF 110.00

Verkäufer: Dodax

Lieferdatum: Donnerstag, 1. März

Zustand: Neu

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