Heiratsfieber - Roman

von Catherine Alliott
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Catherine Alliott Heiratsfieber - Roman
Catherine Alliott - Heiratsfieber - Roman

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Beschreibung

Turbulent, warmherzig und unwiderstehlich fröhlich!
Annie O’Haran wagt es ein zweites Mal: Obwohl sie nach einer missglückten Ehe der Liebe abgeschworen hatte, willigt die Mutter einer halbwüchsigen Tochter ein, den liebenswerten Arzt David Palmer zu heiraten. Doch zuvor muss sie ihren Roman fertig schreiben und die Hochzeit planen. Da kommt Davids Vorschlag, den Sommer im Haus seiner Tante Gertrude an der herrlichen Küste Cornwalls zu verbringen, gerade recht. Was sie jedoch nicht ahnt: Die Tante hat ein Zimmer an einen unverschämt attraktiven Feriengast vermietet, der nicht nur Annies Roman, sondern vor allem ihre Hochzeitsplanung empfindlich stört .

Mitwirkende

Autor:
Catherine Alliott

Weitere Informationen

Biografie:
Catherine Alliott ist in Hertfordshire geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Studium an der Warwick University zog sie nach London, wo sie als Werbetexterin arbeitete. Heute lebt sie zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern wieder in ihrer Geburtssta
Rezension:
"Dieser Roman ist so frisch und witzig, und die Figuren sind so wunderbar lebendig und exzentrisch, dass man sie am liebsten sofort zum Tee einladen möchte!"
Sprache:
Deutsch
Übersetzer:
Andrea Stumpf
Gabriele Werbeck
Originaltitel:
The Wedding Day
Exzerpt:
"Annabel, zum letzten Mal, ich weiß, dass sie nichts dagegen hat." David nahm ein Stück Küchenpapier und wischte den Boden des Bechers ab, bevor er ihn auf den Tisch stellte. "Das Haus steht oft monatelang leer. Himmel, sie selbst hält sich jedes Jahr nur zwei Wochen im September dort auf. Sie freut sich, wenn es jemand nutzt; das war bisher immer so."
"Und dir macht es wirklich nichts aus? Ich meine, dass wir weg sind?" Ich setzte mich in meinem abgetragenen blauen Morgenmantel ihm gegenüber an den Tisch, schloss die Hände um den Becher und sah ihn besorgt an, soweit er nicht hinter seiner Zeitung verschwand. "Du wirst ganz allein hier sein, David, den ganzen Sommer über. Na ja, sagen wir mal fast den ganzen Sommer. Es wird furchtbar einsam sein."
Mit einem Seufzen faltete er die Times sorgfältig zweimal zusammen, legte sie zur Seite und lächelte. "Ich werde mich schon zurechtfinden." Er griff über den klapprigen alten Holztisch, ohne darauf zu achten, dass er den blütenweißen Ärmel seines Hemdes von Hilditch & Key mitten in die Krümel und Reste vom Frühstück legte, und drückte meinen Arm. "Ich bin die letzten dreißig Jahre ebenfalls allein zurechtgekommen. Meinst du, ich hätte vergessen, wie man Wasser zum Kochen bringt? Oder dass ich nicht mit falsch herum angezogenen Unterhosen das Haus verlasse? Und ohne dich beleidigen zu wollen, Annie, es ist auch nicht so, dass mir deine Kochkünste für alle Zeiten anderes Essen verleidet haben. Ich denke, ich werde überleben. Und da wir zufällig gerade von Kochkünsten sprechen, in der Küche riecht es irgendwie komisch." Er ließ meinen Arm los und schnupperte vorsichtig durch die Luft. "Ich glaube, der Geruch kommt von den Packungen, aus denen du gestern Abend dieses schmackhafte Hühnchencurry gezaubert hast. Kann es sein, dass die noch irgendwo herumgammeln?" Er sah sich misstrauisch um.
"Es wäre einfach wunderbar", fuhr ich fort, verträumt auf den kleinen Fleck starrend, den die Sonne auf die Wand links über seiner Schulter malte, und mir war bewusst, dass meine Augen dabei glücklich strahlten, aber daran ließ sich nun einmal nichts ändern. "Und genau das, was ich im Moment brauche. Zwei Monate Ruhe und Stille, um dieses verflixte Buch abzuschließen, und das dann direkt am Meer! Und ohne. nun ja."
"Jeden Tag einkaufen gehen und Betten machen zu müssen, kein Telefon, das ständig klingelt, und keine Schwester, die zu den unmöglichsten Zeiten hereinschneit, ich weiß. Wir haben doch schon tausend Mal darüber gesprochen, Annie, nimm einfach das Haus in Cornwall, und schreib dieses Buch fertig, damit ein für alle Mal Ruhe damit ist." Er grinste und nahm erneut seine Zeitung in die Hand. Klappte sie auf. "Ich will dich den Sommer über hier nicht sehen!"
"Und wir heiraten, sobald ich zurück bin", sagte ich und stellte resolut meinen Becher auf den Tisch.
"Und wir heiraten, sobald du zurück bist", wiederholte er aus den Tiefen der Schlagzeilen.
"In der Kirche unten an der Cadogan Street? Du weißt schon, die Kirche, die wir uns neulich ansehen wollten. Wir müssen natürlich noch den Pfarrer überreden, uns dort zu trauen, weil wir nicht zu seinem Sprengel gehören. Wir könnten ihm eventuell eine Spende für das Kirchendach in Aussicht stellen oder etwas in der Art."
Er knirschte leise mit den Zähnen. "Sicher, in der Kirche unten an der Cadogan Street, vorausgesetzt, der Pfarrer ist korrupt."
"Na ja, nur weil Mum das erste Mal auf eine kirchliche Trauung verzichten musste und weil sie sich so darüber freuen würde und -"
"Annie", unterbrach er mich ungeduldig und faltete erneut die Zeitung zusammen, "wir haben auch das x-mal erörtert. Die allzu schlichte, jeglichen Charmes entbehrende Hochzeit mit deinem treulosen ersten Ehemann und ebenso die durchaus verständliche Hoffnung meiner zukünftigen Schwiegermutter auf eine kirchliche Trauung beim zweiten Mal, und ich habe mich damit einverstanden erklärt. Ich habe keine Lust, das Ganze noch einmal durchzukauen", sagte er mit flehender Stimme.
"Und Flora würde sich riesig freuen", sinnierte ich, nahm meinen Teller, trug ihn gedankenverloren zur Spüle und platzierte ihn auf der Spitze des turmhohen Geschirrbergs. "Über die Hochzeit, meine ich. Brautjungfer spielen und so."
Als ich wieder zum Tisch trat, packte er mich unvermittelt am Handgelenk, drückte einen Kuss auf die Innenfläche meiner Hand und zog mich mit einer schnellen Bewegung auf seinen Schoß. "Ja, das würde sie", murmelte er und küsste mich auf den Mund. "Und jetzt sei still. Wir sind uns einig. Du fährst nach Cornwall, lässt dich im Haus meiner übergeschnappten Tante nieder, so es das Meer noch nicht weggespült hat, und schreibst dein Buch fertig. Dann kehrst du sechs Wochen später zurück, ein neuer Stern am Literaturhimmel - und hoffentlich einer, der vor Gold glänzt, wenn sie dir den versprochenen Vorschuss zahlen. Und dann ist es nur noch eine Sache von ein paar Tagen, bis du einen Ring am Finger trägst und die ehrbare Mrs. Palmer, Gattin von Dr. Palmer, bist. Weißt du, ich finde diesen Plan ganz wunderbar, und wenn ich ehrlich sein soll, ist es mir ziemlich egal, was du bis dahin machst, wenn du nur nicht mehr den Toast anbrennen lässt und mich dazu zwingst, aus Floras angestoßenem Robbie-Williams-Becher Kaffee zu trinken, der so stark ist, dass der Löffel drin stehen bleibt." Er spähte mit einigem Widerwillen in die Tiefen des Bechers.
"Vielleicht kann ich ihn dann ja mal wieder benutzen. Wenn du so etepetete bist." Flora trat in ihrer Schuluniform durch die Küchentür und schnappte ihm den Becher unter der Nase weg. Sie trank einen Schluck und verzog das Gesicht. "Iih, du hast Recht, er ist scheußlich. Mum, es reicht nicht, so zu tun, als würdest du richtigen Kaffee machen, indem du drei statt einem Löffel Nescafe nimmst, darauf fällt dein weitgereister Freund mit seiner feinen Zunge nicht rein." Sie ging zur Spüle und goss ihn weg.
Seitenanzahl:
544
Medientyp:
Taschenbuch
Verlag:
Blanvalet

Stammdaten

Produkttyp:
Taschenbuch
Verpackungsabmessungen:
0.182 x 0.116 x 0.042 m; 0.422 kg
GTIN:
09783442371761
DUIN:
AUD4VTRQ9KN
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