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Angefangen, abgebrochen, neu erfunden

33 wahre Geschichten von Menschen, die ihr Leben von heute auf morgen geändert haben

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Beschreibung

Die 33 Menschen, die Eva Maria Hoffmann ihre Geschichte anvertraut haben, waren an einem Punkt in ihrem Leben angelangt, an dem sie sich fragen mussten: weitermachen wie bisher oder etwas ändern und dabei Gefahr laufen, alles zu verlieren? In Angefangen, abgebrochen, neu erfunden erzählen sie, warum sie sich für einen Neustart entschieden haben und wohin er sie geführt hat. So zum Beispiel Cornelia, die 140 Kilo wog und radikal abnahm, obwohl ihr Freund jedes Gramm an ihr liebte. Oder Lotte, die erkannte, dass sie doch nicht zur Biochemikerin taugt, und kurzerhand nicht mehr zur Arbeit ging. Und Gregor, der nach unzähligen One-Night-Stands verstand, dass Sex eben doch nicht alles ist, und seither nur noch eine einzige Frau in sein Bett lässt. Einige der 33 wahren Geschichten, die Eva Maria Hoffmann zusammengetragen hat, sind anrührend, andere witzig, wieder andere kaum zu glauben - und sie alle zeigen: Wer wagt, der gewinnt auch hin und wieder.

Mitwirkende

Textauszug

"Irgendwann begann ich, meinen Freund zu verabscheuen. Ich lag neben ihm auf der Couch, tat so, als würde ich fernsehen, beobachtete ihn dabei aber aus dem Augenwinkel, wie er an seiner Bierflasche nuckelte, und ekelte mich. Seine Nähe verursachte Schmerzen. So ähnlich muss es sein, wenn man verstrahlt wird: Zuerst merkt man nichts, dann stirbt man. Meine Liebe starb in diesem Moment. Und während ich fasziniert dabei zusah, wie sich sein Gesicht verzog, als er Zigarettenrauch in Barbara Saleschs Gesicht blies, verlor ich die Angst vor ihm. Warum hatte Felix keine Scheu davor, mich mit seiner Alkoholsucht zu konfrontieren? Warum hatte er so wenig Respekt vor mir? Warum tat er mir das an? Ein Schalter legte sich in meinem Kopf um und aktivierte alle Gefühle, die ich in die hinterste Ecke meiner Seele gesperrt hatte. Mit einem Schlag war ich böse, traurig und vor allem eines: Ich war zum ersten Mal egoistisch genug, um nur an mich zu denken. Ich legte die Fernbedienung neben -Felix, erhob mich von der Couch und verließ stumm die Wohnung." Emily (25), Graz